14.11.2019 | Politiker, Förderer und Fans des Kölner Kinderfilmfests trafen sich zur Feier des dreißigjährigen Bestehens.

Das Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ wird Dreißig. Um dieses langlebige Festival zu feiern trafen sich die Förderer und Politiker und natürlich viele Interessierte und langjährige Wegbegleiter des Festivals zu einem Festakt in den Räumen des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros der Stadt Köln.

Die Geschäftsführerin des jfc Medienzentrum, das als Veranstalter des Kinderfilmfestes auftritt, begrüßte und zeigte ihrem Eröffnungsbeitrag die Bedeutung des Festivals für die Arbeit des jfc Medienzentrums auf.

In Grußworten von Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln (Foto), von Gabriele Aabaslama, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW sowie von Ruth Schiffer, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW wurde das Festival als bedeutenden Beitrag für die Medienbildung der teilnehmenden Kinder gewürdigt.

Joachim Steinigeweg als Organisator des Festivals stellte mit Filmbeispielen vor, was Kinderfilm heute bedeutet und welche Trends es in den letzten Jahren gab. War Kinderfilm früher eher die heile Welt von Bullerbü so finden heute aktuelle kindgerecht dargestellte Konflikte und Entwicklungen in den Kinderfilmen.

Höhepunkt war der Beitrag von Horst-Peter Koll, der in einem bewegenden Statement die Bedeutung der Kinderfilmarbeit herausstellte und eindringlich dazu aufrief, Kinder mit ihren Persönlichkeiten, ihren Wünschen und Vorlieben ernstzunehmen und ihnen auch mal etwas zuzutrauen.

Im anschließenden offenen Forum vernetzten sich die Teilnehmer untereinander und schlugen einen großen Bogen von dem Kinderfilm der vergangenen Tage zu dem, was Kinderfilm zu enem gelingenden Aufwachsen beitragen kann.